Satzung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein trägt den Namen „Klaukschieter e.V.“.
Er hat seinen Sitz in Rostock und ist im Vereinsregister der Hansestadt Rostock mit der Vereinsnummer 1364 eingetragen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins und Gemeinnützigkeit

Zweck des Vereins ist die Förderung und Unterstützung der Bildung, Erziehung und Persönlichkeitsentfaltung von Kindern. Der Satzungszweck wird durch das Betreiben einer Kindertagesstätte im Sinne von § 2 Abs. 1, 3 und 4 Kindertagesförderungsgesetz (KiföG M-V) verwirklicht.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden, bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vermögens erhalten.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

⦁ Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die bereit ist, die Ziele und Zwecke des Vereins zu unterstützen und dieser Satzung zustimmt. Eltern, deren Kinder in der Einrichtung des Vereins betreut werden, haben einen Anspruch auf Aufnahme, sofern nicht ein wichtiger Grund die Ablehnung des Aufnahmeantrags rechtfertigt.

⦁ Niemandem darf wegen seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen oder wegen einer Behinderung die Mitgliedschaft im Verein verweigert werden.

⦁ Fördermitglied des Vereins kann werden, wer mindestens den zweifachen Jahresbeitrag zahlt. Fördermitglieder können nicht zugleich ordentliche Mitglieder des Vereins sein. Es besteht kein Anspruch auf die Aufnahme in den Verein als Fördermitglied.

⦁ Aufnahmeanträge sind schriftlich an den Vorstand zu richten. Über den Antrag auf Aufnahme entscheidet der Vorstand schriftlich. Gegen die Ablehnung, die begründet werden und dem Bewerber unverzüglich schriftlich mitgeteilt werden muss, steht dem Bewerber die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die binnen eines Monats schriftlich an den Vorstand zu richten ist.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

⦁ Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder mit dem Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.

⦁ Der freiwillige Austritt erfolgt durch eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er ist nur zum Monatsende unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten möglich.

⦁ Die Mitgliedschaft kann von dem Mitglied aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden, wenn Tatsachen vorliegen, auf Grund derer dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung der Mitgliedschaft bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf der Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann.

⦁ Wenn ein Mitglied, das Elternteil eines in der Einrichtung des Vereins betreuten Kindes ist, nach Beendigung des Betreuungsverhältnisses ein halbes Jahr lang keinen Beitrag entrichtet, so gilt dies als Austritt aus dem Verein. Ansprüche des Vereins aufgrund von Zahlungsrückständen bleiben von dem nach diesem Absatz fingierten Austritt unberührt.

⦁ Der Ausschluss eines Mitgliedes kann nur aus einem wichtigen Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere:
ein schwerwiegender Verstoß gegen die Ziele und Interessen des Vereins,
Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr, die trotz Mahnung nicht gezahlt wurden.

⦁ Der Ausschluss aus dem Verein erfolgt durch Beschluss der (außerordentlichen) Mitgliederversammlung mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Fristsetzung von mindestens einer Woche schriftlich Gelegenheit zu geben, sich zu äußern.

§ 5 Mitgliederbeiträge

⦁ Die Mitglieder zahlen monatliche Mitgliedsbeiträge in Höhe von 3,00 Euro. Änderungen der Höhe des Mitgliedsbeitrages und seiner Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgelegt. Zur Änderung der Beitragshöhe und Fälligkeit ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.

⦁ Die Mitgliedsbeiträge werden auf einem gesonderten Konto verwahrt und für vereinsorganisatorische Zwecke verwendet. Solche Zwecke sind etwa die Informationen und Ladungen der Mitglieder im Zusammenhang mit den Mitgliederversammlungen sowie die Durchführung der Mitgliederversammlungen, insbesondere Porto, Kopier-, Druck- und Papierkosten. Überschreitet das Guthaben des Mitgliedsbeitragskontos den Betrag von 3.000 Euro, sind die dieses Guthaben übersteigenden Beträge jeweils dem Vereinskonto zum Betrieb der Kindertagesstätte zuzuführen.

⦁ Über die nach Abs. 2 Satz 1 entstandenen Kosten ist durch den Schatzmeister Buch zu führen und Rechnung zu legen.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Jedes ordentliche Mitglied besitzt das aktive und passive Wahlrecht sowie das Antrags-, Stimm- und Rederecht in der Mitgliederversammlung. Fördermitglieder besitzen das Rede- und Antragsrecht in der Mitgliederversammlung, jedoch kein Stimm- oder Wahlrecht (weder aktiv noch passiv). Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Vorschläge zu unterbreiten.

Alle Mitglieder sind verpflichtet:

Den Zweck des Vereins nach Kräften zu fördern und zu unterstützen,
das Vereinsvermögen sorgsam zu behandeln,
an Mitgliederversammlungen teilzunehmen, soweit sie nicht durch einen wichtigen Grund daran gehindert sind,
den Verein durch eigene Tätigkeiten zu unterstützen, soweit dies erforderlich ist; dies kann etwa durch Unterstützung des Betriebes der Kindertagesstätte erfolgen, insbesondere sofern dadurch eine entgeltliche Hilfe Dritter ersetzt und/oder das Verantwortungsgefühl für die Gemeinschaft der Mitglieder gefördert werden kann.

Die Teilnahme an den jährlichen Arbeitseinsätzen zur Unterstützung des Betriebes der Kindertagesstätte ist für jedes Mitglied mit drei Arbeitsstunden pro Jahr verpflichtend. Erfolgt keine Teilnahme an den Arbeitseinsätzen und wird auch keine Ersatzleistung erbracht, ist als Ersatz an den Verein der Gegenwert von drei Arbeitsstunden zu zahlen, wobei als Stundensatz 12,50 Euro gelten.

Änderungen dieses Verrechnungssatzes können durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 8 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
Sie entscheidet durch Abstimmungen insbesondere über:

das pädagogische Grundkonzept des Vereins,
die Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder und des Kassenprüfers,
die Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes und des Berichts des Kassenprüfers,
die Entlastung von Vorstand und Kassenprüfer,
die Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrags und seiner Fälligkeit,
den Haushaltsplan für das der Mitgliederversammlung folgende Geschäftsjahr,
alle Satzungsänderungen,
die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern im Streitfall,
die Anstellung und Entlassung des Leiters oder der Leiterin der Kindertagesstätte,
das Einsetzen von Ausschüssen, die Erteilung von Sonderaufgaben an diese oder einzelne Mitglieder,
sonstige, ihr durch die Satzung ausdrücklich zugewiesene Aufgaben,
sonstige Angelegenheiten, die der Mitgliederversammlung vom Vorstand zur Beschlussfassung vorgelegt werden und deren Erörterung von mindestens zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder unmittelbar in der Mitgliederversammlung beantragt wird und
die Auflösung des Vereins.

§ 9 Ordentliche Mitgliederversammlung

⦁ Mindestens einmal im Jahr, in jedem Falle jeweils im 1. Quartal, findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladung einberufen. An die Stelle der schriftlichen Einladung kann mit gleicher Wirkung die Einladung per E-Mail treten. Das Einladungsschreiben gilt als zugestellt, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied bekanntgegebene Postanschrift oder E-Mail-Adresse gerichtet wurde.

⦁ Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin der Mitgliederversammlung schriftlich oder per E-Mail fordert. Die Ergänzung ist den Vereinsmitgliedern unverzüglich nach Bekanntwerden schriftlich oder per E-Mail bekanntzugeben und auch zu Beginn der Versammlung vom Versammlungsleiter bekannt zu machen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung mit Zwei-Drittel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

⦁ Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie satzungsgemäß einberufen wurde und mindestens ein Drittel der ordentlichen Vereinsmitglieder anwesend oder vertreten im Sinne des Absatzes 6 ist. Ist weniger als ein Drittel der Vereinsmitglieder anwesend, ist die Mitgliederversammlung unverzüglich und mit derselben Tagesordnung erneut einzuberufen. Sie hat frühestens nach Ablauf von zwei und spätestens nach Ablauf von vier Wochen stattzufinden und ist dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Vereinsmitglieder beschlussfähig.

⦁ Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung dem stellvertretenden Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung dem Schatzmeister und bei dessen Verhinderung einem von der Mitgliederversammlung gewählten Versammlungsleiter.

⦁ Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen. Das Protokoll muss Ort und Tag, die Tagesordnung und die Anwesenheitsliste der Versammlung sowie alle Abstimmungsergebnisse enthalten. Protokollführer ist der nach Abs. 4 für den Verhinderungsfall zu bestimmende Stellvertreter des Versammlungsleiters. Ist der Versammlungsleiter gemäß Abs. 4 von der Mitgliederversammlung zu wählen, bestimmt die Mitgliederversammlung auch einen Protokollführer. Das Protokoll ist von dem Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

⦁ In der Mitgliederversammlung haben nur ordentliche Mitglieder Stimmrecht. Eine Stimmrechtsübertragung ist durch schriftliche Bevollmächtigung möglich. Eine Stimmrechtsübertragung ist vor Beginn der Mitgliederversammlung dem Versammlungsleiter anzuzeigen.

⦁ Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit der von den ordentlichen Mitgliedern abgegebenen einfachen Mehrheit der Stimmen gefasst.

⦁ Satzungsänderungen bedürfen einer Drei-Viertel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen der ordentlichen Mitglieder. Für die Änderung des Vereinszwecks ist die Zustimmung aller ordentlichen Mitglieder erforderlich.

⦁ Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Drei-Viertel-Mehrheit der von den ordentlichen Mitgliedern abgegebenen Stimmen beschlossen werden.

⦁ Die Stimmabgabe erfolgt offen mit Stimmkarten. Stimmenthaltungen werden als Gegenstimmen gezählt. Auf Antrag eines stimmberechtigten Vereinsmitgliedes ist geheim abzustimmen, wenn dies nicht von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder zurückgewiesen wird. Der Protokollführer ist für die Auszählung aller Abstimmungen, einschließlich aller Wahlen, zuständig.

§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlung

⦁ Wenn das Interesse des Vereins es erfordert, kann der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

⦁ Auf Antrag der Vereinsmitglieder ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung unverzüglich einzuberufen, wenn ein Drittel der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.

⦁ Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat die gleichen Rechte wie die ordentliche Mitgliederversammlung. Die Bestimmungen über die ordentliche Mitgliederversammlung finden entsprechende Anwendung.

⦁ In dringlichen Fällen kann die Ladungsfrist zu außerordentlichen Mitgliederversammlungen auf bis zu drei Tage verkürzt werden, wenn dies von der Gruppe der stimmberechtigten Vereinsmitglieder, die die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beantragen dürfen, beantragt oder vom Vorstand wegen besonderer Eilbedürftigkeit beschlossen wird. § 9 Abs. 1 Satz 3 und 4 gelten entsprechend.

§ 11 Der Vorstand

⦁ Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister. Der Verein wird von zwei Mitgliedern des Vorstandes vertreten.

⦁ Die Geschäftsführungsbefugnis ist wie folgt geregelt: Grundsätzlich wird der Verein von dem Vorsitzenden des Vorstandes und einem weiteren Vorstandsmitglied vertreten. Ist der Vorsitzende verhindert, tritt an seine Stelle der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes.

⦁ Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus.

§ 12 Wahl des Vorstandes

⦁ Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt.

⦁ Vorstandsmitglieder können nur ordentliche Mitglieder des Vereins sein. Die Mitglieder des Vorstandes werden für den Zeitraum von zwei Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Vorstand verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, die ein neues Vorstandsmitglied bestimmt.

⦁ Die gewählten Vorstandsmitglieder können jederzeit durch Beschluss der (außerordentlichen) Mitgliederversammlung mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit der von den ordentlichen Vereinsmitgliedern abgegebenen Stimmen abberufen werden.

§ 13 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorstandes

⦁ Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, die nach dieser Satzung nicht der Mitgliederversammlung oder anderweitig zugewiesen sind.

⦁ Zu den Aufgaben des Vorstands zählen insbesondere:

a) die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins,
b) die Aufnahme von Vereinsmitgliedern,
c) die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlungen sowie das Aufstellen der zugehörigen Tagesordnungen,
d) die Buchführung und das Erstellen des Jahresberichtes,
e) die Vorlage der Jahresplanung und die Vorbereitung des Haushaltsplanes,
f) die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

(3) Der Vorstand erarbeitet mit dem Leiter oder der Leiterin der Kindertagesstätte das pädagogische Konzept der Kindertagesstätte. Er beteiligt den Leiter oder die Leiterin beratend an der Einstellung und Kündigung von Mitarbeitern der Kindertagesstätte. Der Vorstand ist dabei verpflichtet, den Leiter oder die Leiterin der Kindertagesstätte in die Auswahl von einzustellenden pädagogischen Mitarbeitern und deren Kündigung von Anfang an einzubeziehen.

(4) Der/die Leiter/in der Kindertagesstätte unterbreitet dem Vorstand Vorschläge zu:
der Aufnahme von Vereinsmitgliedern,
den Abschlüssen von Betreuungsverträgen,
der Beschaffung von Inventar und von Einrichtungsgegenständen, insbesondere mit Blick auf die Beschaffung von wesentlichen Spielgeräten und Ausstattungen im Zusammenhang mit dem Betrieb der Kindertagesstätte, auch und insbesondere mit Blick auf deren pädagogischen Nutzen,
den Maßnahmen zur Erhaltung, zur Wartung und Reparatur von Einrichtungsgegenständen und der zum Betrieb der Kindertagesstätte gehörenden Gebäude und Gelände,

(3) Mit Blick auf die Personalkosten, den Haushalt und die Mittelbewirtschaftung hat der Vorstand den Leiter oder die Leiterin der Kindertagesstätte anzuhören und deren Vorschläge und Erfahrungen zu berücksichtigen.

(4) Der Vorstand kann dem Leiter oder der Leiterin der Kindertagesstätte einzelne Aufgaben, die das Tagesgeschäft des Betriebes der Kindertagesstätte betreffen, übertragen. Der Vorstand kann ihn oder sie insbesondere bevollmächtigen,
im Rahmen eines vom Vorstand zugewiesenen Budgets Verpflegung, Spiel- und Lernmaterialien einzukaufen,
Unternehmungen, Ausflüge und Veranstaltungen mit den Kindern der Kindertagesstätte im Rahmen eines vom Vorstand zugewiesenen Budgets zu organisieren und durchzuführen,
nach eigenem Ermessen Praktikanten/Praktikantinnen sowie Bundesfreiwilligendienstleister/innen einzusetzen,
den Verein in vom Vorstand umrissenen Fallgruppen gegenüber dem Jugendamt und anderen Behörden zu vertreten, insbesondere für den Betrieb der Kindertagesstätte erforderliche Meldungen, Statistiken und Anträge zu übermitteln,
im Namen des Vorstandes für den Verein Kooperationen zu verhandeln und Kooperationsvereinbarungen zu unterzeichnen,

(3) Über Investitionen, die den Betrag von 5.000 Euro übersteigen, entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

(4) Sollen nahe oder entferntere Angehörige von Vorstandsmitgliedern oder des Leiters oder der Leiterin der Kindertagesstätte angestellt werden, bedarf dies der Zustimmung der Mitgliederversammlung, die darüber mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen entscheidet.

(5) Der Schatzmeister leitet die Kasse des Vereins und führt ordentlich Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Er hat der Mitgliederversammlung mindestens einmal jährlich einen Rechenschaftsbericht zu erstatten. Zahlungen für den Verein kann er gegen seine alleinige Quittung in Empfang nehmen. Zur Zahlung für Vereinszwecke und zur Übernahme finanzieller Verpflichtungen bedarf es der schriftlichen Ermächtigung des Vorstandes.

§ 14 Vorstandssitzungen

⦁ Der Vorstand beschließt in regelmäßig stattfindenden Sitzungen. Eine Vorstandssitzung kann jederzeit auch von einem einzelnen Vorstandsmitglied einberufen werden. Zu den Sitzungen können weitere Personen zur Unterstützung und Beratung hinzugezogen werden. Das Protokoll der Vorstandssitzungen wird von dem stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins geführt.

⦁ Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Stimmenthaltungen sind unzulässig. Vorstandsbeschlüsse sind unter Angabe der Teilnehmer und des Abstimmungsergebnisses schriftlich festzuhalten und vom Protokollführer der Vorstandssitzung zu unterzeichnen.

⦁ Vorstandsbeschlüsse können im schriftlichen oder elektronischen (per E-Mail) Umlaufverfahren herbeigeführt werden. Zur Wirksamkeit von Beschlüssen im Umlaufverfahren bedarf es der Mitwirkung aller Vorstandsmitglieder. Das Umlaufverfahren ist zu dokumentieren.

⦁ Die Vorstandsbeschlüsse und Protokolle der Vorstandssitzungen sowie des Umlaufverfahrens sind in den Büroräumen der Kindertagesstätte zu verwahren und ordentlichen Vereinsmitgliedern zum Zwecke der Einsichtnahme über den Leiter oder die Leiterin der Kindertagesstätte zugänglich zu machen.

§ 15 Kassenprüfung

⦁ Die Mitgliederversammlung wählt zur Prüfung der Rechnungsführung einen Kassenprüfer für den Zeitraum von zwei Geschäftsjahren. Der Kassenprüfer darf kein Mitglied des Vorstandes sein.

⦁ Der Kassenprüfer führt mindestens einmal im Jahr in den Betriebsräumen eine Prüfung durch. Über jede durchgeführte Prüfung ist ein Protokoll zu fertigen und dem Vorstandsvorsitzenden vorzulegen.

⦁ Der Kassenprüfer hat das Recht, Stichproben dahingehend vorzunehmen, ob die Bücher ordnungsgemäß geführt und die Einnahmen und Ausgaben ordnungsgemäß belegt sind.

⦁ Über das Ergebnis der Prüfung(en) berichtet der Kassenprüfer in der Mitgliederversammlung. Der Bericht ist in schriftlicher Form dem Protokoll der Mitgliederversammlung als Anlage beizufügen.

§ 16 Auflösung des Vereins

⦁ Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Hansestadt Rostock, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwenden darf.

⦁ Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens bedürfen der Einwilligung des Finanzamtes.

⦁ Wird mit der Auflösung des Vereins nur die Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare anschließende Verfolgung des bisherigen Vereinszweckes durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.

⦁ Ist wegen der Auflösung des Vereins oder Entziehung der Rechtsfähigkeit die Liquidation des Vermögens erforderlich, so sind die zu diesem Zeitpunkt im Amt befindlichen Vorstände die Liquidatoren; es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt auf einer satzungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung über die Einsetzung eines anderen Liquidators mit einer Drei-Viertel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen der ordentlichen Vereinsmitglieder.

 

Diese Satzung wurde am 17.07.2017 mit Beschluss durch die Mitgliederversammlung geändert und ersetzt die Satzung vom 12. März 1996, zuletzt geändert am 23. Februar 2016.